Zwei Äpfel, die sich wahrscheinlich gar nicht ähnlich sehen, aber trotzdem zwei Äpfel sind. So kommt es, dass ein kleines Café in Bonn, Deutschland, sich in einem Rechtsstreit mit Apple über Warenzeichen, Marken und Sichtbarkeit wiederfindet. Aber es kommt auch vor, dass die kleine Provinzkneipe ihren Kampf gegen den großen Technologieriesen gewinnt, denjenigen mit dem einflussreichsten Markennamen der Welt.
Gegenstand des Streits, der zwei Jahre zuvor begonnen hatte, war das Logo des deutschen Cafés, ein roter Apfel, der, wie Apple es ausdrückte, "die Kunden in die Irre führen könnte". Der Rechtsstreit zog sich über Monate hin, bis Christin Römer, Inhaberin des Bonner Cafés, und das Unternehmen aus Cupertino eine gütliche Einigung erzielten. Die Vereinbarung, die keine Strafen vorsieht, verpflichtet das deutsche Café, in naher Zukunft nicht mehr mit Smartphones oder Computern zu handeln.
Dies ist nicht der erste Fall, in dem Apple rechtliche Schritte wegen Marken-, Patent- und anderen Fragen unternommen hat, aber am Ende war der einzige, der von dieser ganzen Angelegenheit profitierte, das kleine deutsche Café, das für einen Krieg in die Schlagzeilen geriet, der wirklich größer zu sein schien, als er war, und doch...