Kaffeetrinker haben überraschenderweise weniger Herzrhythmusstörungen. Insbesondere hat sich gezeigt, dass der Konsum von vier Tassen Kaffee pro Tag die Zahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund von Herzrhythmusstörungen um 18 % verringert, während der Konsum von ein bis drei Tassen pro Tag eine Verringerung um 7 % garantiert.
Dies geht aus einer Studie hervor, die vom KaiserPermanente Medical Care Program inOakland (Kalifornien) an mehr als 130 000 Männern und Frauen (18 bis 90 Jahre) durchgeführt und auf der 50. jährlichen Konferenz derAmerican Heart Association vorgestellt wurde.
Jahrestagung der American Heart Association vorgestellt wurde. Dr. Arthur Klatsky, der Hauptautor der Studie, erklärt jedoch, dass Kaffeetrinken mit einem geringeren Risiko für Krankenhausaufenthalte wegen Herzrhythmusstörungen verbunden ist, was aber nicht bedeutet, dass man Kaffee trinken sollte, um Herzrhythmusstörungen zu vermeiden. Vielmehr wird in der Studie argumentiert, dass Menschen, bei denen ein Risiko für Rhythmusstörungen besteht oder die Herzrhythmusprobleme haben, nicht unbedingt auf Kaffee verzichten sollten.