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Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Kaffee kein unentbehrliches Lebensmittel für unseren Organismus, aber einige der in ihm enthaltenen Stoffe haben positive Auswirkungen auf bestimmte Organe des menschlichen Körpers. Die Gewohnheit, ihn täglich zu konsumieren, führt auch nach längerer Zeit nicht zu einer Abhängigkeit, aber wie bei jedem Lebensmittel ist es notwendig, es nicht zu übertreiben, wenn man unerwünschte Wirkungen wie Herzrasen vermeiden will.

Kaffee enthält Koffein, das in Verbindung mit der Koffeinsäure vor allem auf die Nervenzentren wirkt und ein allgemeines Wohlbefinden hervorruft, das den Menschen dazu anregt, sowohl körperlich als auch geistig wacher und aktiver zu sein. Außerdem wirkt es auf die Lunge durch die Erweiterung der Bronchien und die Belüftung der Lunge, auf die Skelettmuskulatur durch die Steigerung der Muskelkontraktionsfähigkeit, auf das Herz als Kardiotonikum, auf die Magenwände durch die Förderung der Magensaftsekretion, die den Verdauungsprozess verbessert, usw.

Koffein ist sowohl in den Samen als auch in den Blättern der Kaffeepflanze, aber auch in Teepflanzen, Kakao, Mate usw. enthalten. Eine Tasse Kaffee enthält zwischen 50 und 150 mg Koffein: Der Unterschied hängt von der Art der Kaffeezubereitung ab. So enthält beispielsweise Filterkaffee mehr Koffein als Espresso, weil das Wasser beim langsamen Filtern mehr Koffein aus dem Kaffeepulver löst als bei der typischen Zubereitung von Espresso, bei der das Wasser sehr schnell durch den Kaffee gepresst wird. Es ist zu bedenken, dass die Wirkung auf das Herz nur sekundär ist und bei den üblichen Dosen von 2-3 Tassen nicht spürbar ist.

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