Die Kaffeeproduzenten sind die Länder des Tropengürtels, in denen das Klima für den Anbau der Pflanze besonders günstig ist: Mittel- und Südamerika (von Mexiko bis Brasilien, von Guatemala bis Kolumbien), Afrika (Äthiopien, Elfenbeinküste, Kongo, Tansania) und Asien (wobei Vietnam hervorsticht, der zweitgrößte Produzent der Welt nach Brasilien, sowie die Philippinen, Indonesien und Indien).
Aus diesen Ländern werden die Körner dann in die ganze Welt exportiert, um geröstet, gemahlen und in verschiedenen Formaten verpackt zu werden. Italien ist in dieser Hinsicht einer der Marktführer: Die mehr als 700 Röstereien in Italien importieren jährlich zwischen 8 und 9 Millionen Tonnen Rohkaffee, hauptsächlich aus Brasilien, Vietnam, Indien, Uganda und Indonesien.
Gemessen am Absatz steht unser Land bei den Exporten von Röstkaffee in Europa an dritter und weltweit an vierter Stelle, nach Deutschland, Belgien und den Vereinigten Staaten. Die wichtigsten Zielmärkte für italienischen Röstkaffee sind die Länder der Europäischen Union (vor allem Frankreich, Deutschland und Österreich) sowie die Vereinigten Staaten, Australien und Russland. Auch die Ausfuhren in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach China haben in letzter Zeit zugenommen.